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TYPO3 plus WEBDESIGN

< Hi, ich heiße und bin Webentwickler! Sie kennen mich vielleicht noch aus Filmen wie 'Der Ampersand der Zeit' und 'In 7 Tagen zum Traum'. Dies ist mein Webtagebuch, in dem ich zum Thema Webdesign, TYPO3 und soziale Netzwerke für Inselbegabte schreibe. />

04/16/2014 11:33:50

Pack den Papierkorb in die Dateiliste

Heute gibt es einen kleinen - für die meisten unbekannten - TYPO3-Tipp von mir. Habt ihr euch schon einmal gewünscht, auch für die Dateiliste einen Papierkorb zu besitzen? Euch kann geholfen werden. Legt einfach einen Ordner namens _recycler_ an und schon erscheint ein Papierkorb in der Dateiliste. Das ist aber noch nicht alles.

Man kann auch mehrere Papierkörbe anlegen. Dabei wird ein gelöschte Datei automatisch in den hierachisch nächsten Papierkorb verschoben. Das ist äußerst praktisch, wenn man löschwütige Kunden hat. Diese haben normalerweise einen eigenen Ordner im fileadmin-Ordner, z. B. /fileadmin/user. Nun erstellt man einen Papierkorb in den Ordnern /fileadmin/user und /fileadmin. Löscht ein Kunde aus Versehen seine Bilder und leert den Papierkorb in blinder Panik, landen die Bilder im Papierkorb /fileadmin/_recycler_. Dort kann man als Admin die Bilder für den verzweifelten Kunden wiederherstellen.

TYPO3 - like a god:)

04/03/2014 11:08:40

Mal eben die PDF Version konvertieren…

Aus Sicht eines Webentwicklers stellen PDFs eine Bereicherung dar. Man kann notwendige aber nicht wichtige Informationen in ein PDF auslagern und verlinken. Anfahrtsskizzen, Broschüren, Flyer, Spezifikation, AGBs, Preislisten - die Liste von Einsatzmöglichkeiten für PDFs sind beinahe unbegrenzt. Das entlastet das Lesevolumen einer Website und der Besucher erhält ein druckoptimiertes Dokument.

Nun gibt es das von Adobe entwickelte Portable Dokumentenformat seit über 20 Jahren und wurde seitdem kontinuierlich für verschiedene Anwendungsfälle weiterentwickelt. Obwohl die letzte offizielle Version 1.7 schon knapp 8 Jahre auf den Buckel hat, sind noch nicht alle Webanwendungen mit dieser Version kompatibel. Wir haben bei unserer Arbeit mit TYPO3 festgestellt, dass fast alle Erweiterungen PDFs bis Version 1.5 unterstützen. Danach kann es (z. B. bei ke_search ) zu Problemen kommen. Wer ein wenig googlet, findet entsprechende Hinweise auch bei anderen Redaktionssystemen. Kein Wunder: Es liegt nicht unbedingt an den Erweiterungen sondern auch an der Serverumgebung.

Was aber tun, wenn nur noch das PDF und nicht mehr die Original-Dateien vorhanden sind? Wie konvertiert man das Format auf Version 1.5? Bei reinen Text-PDFs kann das Ausdrucken über einen PDF-Drucker die Lösung sein. Leider versagt diese einfache Lösung bei grafiklastigen PDFs, weil alle Bilder neu komprimiert werden. Man muss dann mit mehr Artefakten leben und die Dateigröße steigt deutlich an.

Zum Glück haben wir die perfekte Lösung gefunden. Die Freeware PDF Split and Merge bietet neben zahlreichen Funktionen auch die Möglichkeit an, die PDF-Version zu ändern. Die schnellste Möglichkeit bietet der Menüpunkt Zusammenführen/Extrahieren. Dort fügt man ein PDF hinzu, gibt die Ausgabedatei an und klickt auf Ausführen. Im Gegensatz zu kommerziellen Produkten (z. B. PDF Version Converter) wurden alle PDFs ohne Fehler konvertiert und waren im Anschluss sogar noch etwas kleiner.

Wer regelmäßig große PDFs konvertieren muss, kann sich auch die Consolenversion von Sejda anschauen. Da alle Lösungen in Java programmiert wurden, sind beide Tools unter Windows, Mac und Linux einsatzfähig.

Kleiner Hinweis am Rande: Bei der Installationsversion schlägt ESET Smart Security wegen eines möglichen Trojaners Alarm. Der Sicherheitshinweis ist im Installer begründet. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich auf Sourceforge die ZIP-Version ohne Installer besorgen.

Weitere Informationen

03/23/2014 20:00:31

Schnelles Reagieren bei gehackten Websites.

Nachdem in der letzten Zeit die Aufregung wegen gehackter Websites recht groß war, möchte ich auf Initiative-S hinweisen. Der kostenlose Dienst überprüft regelmäßig einmal eingetragene Websites und schlägt bei ungewöhnlichen Verhalten Alarm.

Zwar ist es dann schon zu spät, aber wenigstens kann man dann zeitnah reagieren. Ergänzend sollte man die Website bei den Google Webmaster Tools eintragen. Auch dort wird man bei einer Kompromittierung gewarnt.

Eine einfache Hilfe, die leider keine Referer-Überprüfung enthält, ist ein Monitoring-Dienst, wie z.B. WeMonIt. Dort kann man in regelmäßigen Abständen String-Vergleiche mit Inhalten einer Website machen.

Da keine Software fehlerfrei ist, ist die dauerhafte Überprüfung auf Schadcode sinnvoll und in wenigen Minuten umgesetzt. Man muss es nur machen :)

02/06/2014 14:54:00

Die Legende vom papierlosen Büro und wie es wirklich war

Auch ich gehöre zur Kaste der verzweifelten Unternehmer, die möglichst papierlos arbeiten wollen. Verzweifelt, weil Dokumentenmanagment mit viel Aufwand und Gehirnschmalz verbunden ist. Alle von mir getesteten Programme haben einen Pferdefuß. Sie sind langsam, wollen zu viele Angaben pro Dokument, vermüllen die Platte oder funktionieren nicht richtig. Mittlerweile habe ich die Suche nach dem heiligen Gral abgebrochen und nutze eine halbautomatische Lösung.

Über den Dokumentenscanner Canon DR-125W konvertiere ich über verschiedene Profile (Duplex, Stapel usw.) Papier in PDFs. Die beigefügte Software CaptureOnTouch ist sowohl für den Scan-Vorgang als auch für die Texterkennung via OCR zuständig. Die Geschwindigkeit ist atemberaubend (6-8 Sekunden für eine S/W-Doppelseite), allerdings werden Texte mit kleinen Schriften - wie z. B. Mitteilungen vom Finanzamt - nicht so gut erkannt.

Die PDFs landen alle in ein Verzeichnis, dessen Dokumente automatisch von Boxcryptor verschlüsselt werden. Von dort aus synchronisiere ich die verschlüsselten PDFs via Insync mit Google Drive. Damit ist die Dokumentenerstellung und -ablage revisionssicher gelöst. Bleibt das Wiederauffinden von Dokumenten.

Ich habe mir einige DMS angeschaut, bin aber mit keiner wirklich warm geworden. Ich gebe es zu: Ich bin faul und will ich mich um nichts kümmern. Ich bin nicht der Beamtentyp, der für sein Glück unzählige Kategorien, Tags und Strukturen benötigt.

Bei diesem Problem hilft mir eine ältere Software namens Wilbur. Wilbur durchkämmt beliebige Dateien nach lesbarem Text und speichert diesen in einen Index. Die Erstellung eines Index von 750 PDFs ist bei mir unter einer Minute erledigt. Die Suche spuckt eine Liste an Treffer aus; die PDFs können mit einem Klick geöffnet werden.

Der beschriebene Workflow funktioniert bei mir seit knapp einem Jahr problemlos. Über ein “echtes” DMS hätte man natürlich mehr Möglichkeiten, aber für meine Zwecke reicht die Lösung völlig aus. Kleiner Tipp an die Kollegen, mit Wilbur kann man auch seinen Source-Code durchsuchen und Statstiken anzeigen.

Weitere Informationen

02/04/2014 13:26:26

Genymotion - Der Android Emulator

Genymotion ist ein Link-Tipp von meinem Kumpel Atze. Genymotion ist ein Android-Emulator und basiert auf VirtualBox. Mit diesem Tool kann man die gängigen Endgeräte auf seinem Computer einrichten und starten. Ich hatte bereits über Source-Labs gebloggt, über dessen Dienst man online Android- und IOS-Geräte emulieren kann. Das funktioniert - mit einigen Abstrichen bei der Performance - recht gut. Genymotion kann an dieser Stelle mit einem mehr als deutlichen Geschwindigkeitsvorteil punkten.

Genymotion bietet zudem eine IDEA- und ein Eclipse-Paket für die Entwicklung an. Bisher habe ich mir noch nicht ausgeschaut, ob eine Wireless Remote-Verbindung zum Chrome funktioniert. Aber schon jetzt macht das Betrachten von Websites über den Emulator Laune. APKs kann man problemlos nachinstallieren, wodurch man auch auf Firefox oder Opera testen kann.

Es gibt von Genymotion eine freie Version, die für die meisten Anwendungsgebiete eines Webentwicklers ausreicht. Dann gibt es noch eine Indie-Lizenz für 99 € zzgl. Steuern pro Jahr/User, welche u.a. Clonen, Screencasting, Accelerometer und Multitouch anbietet. Die Business-Lizenz kostet 299 € zzgl. Steuern pro Jahr/User und bietet neben den Features der Indie-Version einen Premium-Support an. Die zurzeit unterstützen Versionen sind 2.3.7, 4.1.1, 4.2.2, 4.3 und 4.4.2. An Hardware werden die Galaxy- und Nexus-Geräte, sowie HTC One, Moto X, Xperia S und Xperia Z emuliert.

01/24/2014 12:48:25

Vorsicht bei realurl und KurzURLs

Die Mehrsprachigkeit gehört zu den Kern-Features in TYPO3. In Einsatz mit der Erweiterung realurl werden die Seitenpfade automatisch aus den Menünamen generiert. Natürlich kann man den Seitenpfad auch manuell anpassen. Das ist besonders praktisch, wenn man Kurzuls generieren will.

So kann man Allgemeine Geschäftsbedingungen in AGB verwandeln und die Seite ist unter http://domain.com/agb erreichbar. Für die englische Pfade würde man General Terms and Conditions in GTC verwandeln und die Seite wäre unter http://domain.com/gtc erreichbar. Richtig?

Falsch! Realurl benötigt eindeutige Seitenpfade. Würde ein Menüname (z. B. ein Markenname) in allen Sprachen gleich lauten, könnte realurl die Seiten nicht unterscheiden. Daher fügt TYPO3 am Anfang einer Seiten-URL ein Sprachsegment ein. Im obigen Beispie wäre die Seite unter http://domain.com/en/gtc erreichbar. Ohne das en denkt realurl, dass es sich um die Standardsprache (z. B. Deutsch) handelt.

Zum Glück beinhaltet realurl die Fähigkeit, sogenannte Redirects anzulegen. Dafür klickt man auf Info, geht im Baum auf die oberste Seite eine Domain und wählt dann in der Combo-Box RealURL-Verwaltung und unter Anzeigen Redirects aus. Dort kann man eine neue Umleitung anlegen. In unseren Beispiel erstellen wir ein Redirect von “gtc/" nach "/en/gtc/" und wählen - um Probleme mit den Suchmaschine zu vermeiden - permanent umleiten aus.

01/23/2014 13:38:00

MarkDown unter Windows meistern

In der letzten Zeit hatte ich leider wenig Zeit für meinen kleinen Blog. Dabei habe ich viele Ideen, über die ich gerne schreiben würde. Leider sind die meisten Themen zu umfangreich, um einfach mal loszulegen. Daher habe ich mich entschlossen, kleine Blogeinträge zu schreiben. Heute zum Thema MarkDown.

Die meisten Entwickler kennen MarkDown als eine sehr einfache Kennzeichnungssprache, die man mal eben in einem Texteditor schreiben kann. Die Ausgabe von MarkDown erfolgt normalerweise nach HTML, bzw. in ein beliebiges Dokumentenformat (Word, PDF, usw.). Es gibt auch viele Kommentarsysteme in Blogs, welche MarkDown verstehen.

Ich persönlich schreibe in MarkDown gerne Dokumentationen, weil es so leicht geht:) Allerdings hatte ich nie einen richtigen guten Editor für Windows gefunden. Es gibt zwar den recht bekannten MarkdownPad, allerdings habe ich mich damit nie richtig wohlgefühlt.

Heute bin ich über zwei interessante Alternativen gestolpert. Auf Windows-Ebene habe ich den wunderschönen Texteditor Writemonkey gefunden, welcher in seiner schlichten Eleganz nicht zu überbieten ist. Dabei ist Writemonkey hochkonfigurabel und bietet mit seinem Plugin-System ein Rundum-Glücklich-Paket für gehobene Ansprüche. Mit einem Wort: absolutgroßartig

Die zweite interessante Lösung ist der Webdienst Markable. Der Online-Editor ist zwar in der Live-Vorschau etwas behäbig, dafür glänzt Markable mit seiner Anbindung an unterschiedliche Cloud-Dienste. Zurzeit werden Evernote, Dropbox und Tumblr unterstützt. Da Markable in der Beta-Phase ist, werden mit Sicherheit andere Dienste folgen. Und ja, dieser Blog-Beitrag wurde in Writemonkey geschrieben, via Markable korrekturgelesen und nach Tumblr publiziert.

Weitere Informationen

11/22/2013 15:28:11

"Ich sag nur ein Wort: Designer."

10/20/2013 17:01:00

Launchr - Open Source Software as a service

Letzte Woche bin ich durch Zufall auf Twitter über den Dienst Launchr gestolpert. Nach einer kurzen Registrierung kann man per Link-Klick ausgesuchte CMS/Blogs/Shops installieren. Ich wollte schon seit einiger Zeit TYPO3 NEOS testen, habe aber bisher den Aufwand gescheut. Ein guter Grund, den Dienst auszuprobieren:)

Was soll ich schreiben. Es ist tatsächlich so einfach wie beworben. Innerhalb von 2 Minuten hatte ich NEOS installiert und konnte es testen. Ich habe testweise ebenfalls TYPO3 CMS 6.1.5 installiert und auch hier kann man in kürzester Zeit das CMS benutzen.

Fazit: Solange der Dienst aus kölschen Gefilden in der Public Beta ist, sollte man auf jeden Fall einen Blick drauf werfen. Gerade für Entwickler bietet der Dienst für viele Einsatzgebiete eine echte Zeiterparnis. Zur Zeit werden Drupal, Joomla!, Magento, TYPO3 CMS, TYPO3 Neos und Wordpress von Launchr unterstützt. Weitere Anwendungen sollen folgen.

Edit:

In der Zwischenzeit hat sich Bernhard Welzel von Launchr mit einem Hinweis bei mir gemeldet.


[Bernhard Welzel] Ein Hinweis: die Nutzung von Launchr zum Testen bleibt auch nach der BETA Phase kostenlos. Die einzige Einschränkung wird sein wie viele Produkte gleichzeitig gestartet werden können, und wie lange die Installationen verfügbar sind - beides ist aktuell noch unbegrenzt. Kostenpflichtig wird in Zukunft die Bereitstellung von closed Source Software sein.